REAL:LABOR FESTIVAL 3.0

Stadt.Gestaltung.Erfahrbar.Machen.

Das Reallabor Festival 3.0 Stadt.Gestaltung.Erfahrbar.Machen. brachte vom 06. bis 11. Oktober 2026 Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, um neue Wege für eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadt zu diskutieren. Bereits zum dritten Mal gab das Festival Einblicke in die Arbeit von Reallaboren und zeigte, wie Forschung konkrete Veränderungsprozesse vor Ort anstoßen kann. In diesem Jahr waren alle KIT-Reallabore auf dem Kronenplatz vertreten.

Reallabore sind Orte, an denen Wissenschaft, Bürgeri:nnen sowie weitere Akteur:innen gemeinsam an konkreten Herausforderungen arbeiten. Forschung wird dabei nicht nur untersucht, sondern direkt in der Praxis erprobt und weiterentwickelt.

Unsere Einblicke

Während des Vortrags von Prof Dr. med Christof A. Müller vom Städtischen Klinikum

Im Hintergrund alle drei Sprechenden der EFFEKTE Reihe Medizin im Wandel

Hannah Wahler während des Citizen Science MEET UP für junge Menschen

 

Mit Musikbegleitung von Pizzicato Blue während der Eröffnung von KIT spark

Die MuT-Sprecher Prof. Dr. Christof Weinhardt und Prof. Dr. Daniel Lang während ihres Impulses (v. l. n. r.)

EFFEKTE Veranstaltung am 06.10.2026, Teil der EFFEKTE Reihe Medizin im Wandel Wissenschaftsbuero
Prof. Dr. Darko Jekauc im Austausch mit dem Publikum

Was in sechs Tagen alles geschah

Den Auftakt bildete die EFFEKTE-Reihe am Abend, „Medizin im Wandel: Präzise, vernetzt, personalisiert“. Dabei ging es um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Robotik im Gesundheitswesen, moderne Verfahren in der Endoprothetik und personalisierte Rehabilitation. Unter anderem mit unseren MuT-Sprecher Prof. Dr. Darko Jekauc, vom Institut für Sport und Sportwissenschaften, der sein Forschungsprojekt INNOVARE vorstellte.

Auch die Gestaltung zukünftiger Städte stand im Fokus: Beim MuT2Go sprach SaeBom Song, Mitglied der Graduiertenschule CuKnow über Smart Cities, technologische Entwicklungen und die Frage, wie diese den urbanen Wandel und gesellschaftliche Machtverhältnisse beeinflussen. Beim Citizen Science MEET UP tauschten sich die Teilnehmenden über Möglichkeiten und Herausforderungen bei bürgerwissenschaftlichen Projekten mit jungen Menschen aus.

Ein bedeutender Höhepunkt war die Eröffnung von KIT spark – co-creating futures, die mit einem festlichen Funken, einen neuen Ort für gemeinsame Forschung von Wissenschaft und Gesellschaft bereitet. Am Samstag konnten Interessierte außerdem die Reallabore des KIT in einer Ausstellung kennenlernen und Projekte vor Ort ausprobieren.

Bei der Late-Night-Show „STULLE – wissenschaftlich belegt“ gaben Prof. Dr. Daniel Lang (MuT-Sprecher vom Institut für Technikfolgen­abschätzung und System­analyse (ITAS)) und Prof. Dr. Kathrin Gerling Einblicke in ihre Forschung zu Nachhaltigkeit, Reallaboren und Barrierefreiheit.

Fast eine Woche voller neuer Perspektiven, spannender Gespräche und Ideen liegen hinter uns. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, die das Real:labor Festival 3.0 mit ihren Beiträgen, ihrer Zeit und ihrem Engagement möglich gemacht haben. Wir nehmen viele Impulse mit und sind gespannt, welche Projekte und Begegnungen daraus entstehen.

Foto von KIT spark co-creating futures, vor dem Gebäude ein Verkehrsroboter des Reallabors Robotische KI
Begrüßt durch einen Roboter des Reallabors Robotische KI

Das Real:labor Festival wurde in Zusammenarbeit mit dem  TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum, dem Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) und dem KIT spark entwickelt.

Das waren unsere MuT-Programm-Highlights

Campagnenbild des Real:labor Festivals 3.0 vom 6. bis 11. Oktober 2026