Das waren unsere MuT Tage der Demokratie 2026
Wie kommen Wissenschaft und Gesellschaft miteinander ins Gespräch? Genau dafür boten die Tage der Demokratie vom 23. bis 28. Juni 2026 den passenden Rahmen. Gemeinsam mit dem TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum gestaltete das KIT-Zentrum Mensch und Technik (MuT) ein abwechslungsreiches Programm, das Denkanstöße gab, zum Austausch einlud und zeigte, wie Demokratie im Alltag gelebt werden kann.
Einen festen Anker im Programm boten die täglichen MuT2Go Impulsvorträge zur Mittagszeit. Im kompakten Format von Coffee Lectures griffen sie ganz unterschiedliche Facetten von Demokratie auf: von der Endlagersuche als demokratischem Prozess (apl. Prof. Dr. Ulrich Smeddinck) über Wissenschaftsfreiheit (Oliver Häußler) und internationale Demokratienachrichten (Christian Röwekamp) bis hin zu Werten in der Wissenschaftskommunikation (Dr. des. Anna Rifat Klassen) und dem Umgang mit digitalen Räumen (Dr. Dana Mahr). Alle vergangenen MuT2Gos findet ihr zum Nachlesen hier.













Passend zum ersten Vortrag wurde die Ausstellung „Wer entscheidet denn sowas? Endlager und Demokratie“ eröffnet. Diese entstand in einer Kooperation des MuT mit dem Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), dem Institut für Nukleare Entsorgung des KIT sowie der Kerntechnischen Entsorgung Karlsruhe GmbH (KTE). Von Donnerstag bis Samstag ergänzte zudem die Ausstellung „… sag du es mir – Vertrauen in die Wissenschaft“ das Programm. Sie wurde vom ITAS im Rahmen des EU-Forschungsprojekts IANUS Inspiring and Anchoring Trust in Science gestaltet.
Während der Konferenz „How are you, Democracy?“ nutzten Teilnehmende und interessierte Besucher:innen das MuT2Go von Christian Röwekamp für einen intensiven Austausch: Diskutiert wurde über die Auswirkungen polarisierender Berichterstattung und wie die Democracy News Alliance (DNA) Wege findet, dem entgegenzuwirken.
MuT-Topic Announcement
Mit Sekt, alkoholfrei oder nicht, wurde auf das neue MuT-Topic „Resiliente und digitale Demokratie“ angestoßen. Bis in den späten Abend konnten Interessierte das neue Forschungsthema kennenlernen und direkt mit den Sprechern des Zentrums ins Gespräch kommen. Link
Eine Stulle für Alle
Den wissenschaftlich-unterhaltsamen Abschluss bildete am Freitagabend die LATE-NIGHT-SHOW „Stulle – wissenschaftlich belegt“. Gemeinsam mit seinen Gästen belegte der Moderator eine „wissenschaftliche Stulle“ – mit Ideen, Perspektiven und Anekdoten, die sie für das Publikum passend zusammenstellten. Für einen besonderen Schmunzler sorgte MuT-Sprecher Christof Weinhardt, der erzählte, dass die Stulle in seiner Heimat auch „Brötlich“ genannt wird.
Austauschen und zusammenhalten – auch bei zu heißen Tagen und Nächten
🔥Trotz sommerlicher Rekordtemperaturen freuten wir uns über die vielen Besucher:innen und die zahlreichen intensiven Gespräche. Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Herausforderungen immer komplexer werden, braucht Demokratie Orte des Austauschs – Orte, an denen zugehört, diskutiert und gemeinsam nachgedacht wird. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden und Gäste, die diese Tage mit ihren Fragen, Perspektiven und Beiträgen bereichert haben! 🙏🌏