Mobiles Partizipationslabor "MobiLab"

Foto des mobilen Partizipationslabor MobiLabTRIANGEL Transfer | Kultur | Raum
Das MobiLab ist eine mobile Infrastruktur für Forschung und Wissenschaftskommunikation

Das „MobiLab“ entstand 2021 als ein mobiles Partizipationslabor in Form eines Tiny House durch eine Kooperation des KIT-Zentrums Mensch und Technik und des Karlsruher Transformationszentrum für Nachhaltigkeit und Kulturwandel (KAT). Es stellt eine Plattform für den Austausch von Wissenschaft und Gesellschaft dar, und ist für vielfältige Formen partizipativer Forschung, Citizen Science, der Wissenschaftskommunikation sowie Partizipation und Dialog einsetzbar. Das MobiLab ist ein Novum. Sowohl das Konzept als auch die Realisierung als möglichst nachhaltig produziertes, multifunktionales Tiny House ist einzigartig.

News

Banner "Eucor Mobilab Roadshow" mit Stadt-Skyline und Rad-Symbolen, Freiburg-Strasbourg-Karlsruhe.Digital Content Team, Universitätsspital Basel Kai-Marie Schimanski, Carl-Victor Krüger, Aidan Alberola
Das war die Eucor MobiLab Roadshow 2025

Bereits zum zweiten Mal bereiste 2025 unser mobiles Partizipationslabor, kurz MobiLab, mit dem Eucor-Verbund die Oberrheinregion. Das Ziel der Roadshow dieses Jahr: Forschung zum Thema Nachhaltigkeit für alle sichtbar machen.

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Person fotografiert Pflanze im grünen Unterholz mit Smartphone-App zur Pflanzenbestimmung.Julia Firmbach
Spotlight auf Karlsruhes Biodiversität

Entdecke die Stadt neu! In der KIT Science Week startete eine Kooperation zwischen MuT und Naturkundemuseum. Dabei fotografieren Bürger:innen wildlebende Tiere, Pflanzen und Pilze und machen so die Artenvielfalt in Karlsruhe sichtbar.

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Einige Menschen schauen sich im MobiLab um. An der Seite steht ein 3D-Drucker.
Die Zukunft der Medizin - Das MobiLab in Basel

Unter dem Motto „Hier operiert die Zukunft“ zeigte das Departement of Biomedical Engineering von 9. bis 11. Juli mit 3D-Druck, Laser und mehr Forschung zum Anfassen, wie die Medizin der Zukunft aussehen kann. Der Stop ist Teil der Eucor MobiLab Roadshow.

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 Screenshot YouTube_Randolph Liem/ITAS
Entstehungsgeschichte

Das MobiLab geht auf die Erfahrungen des Reallabors „Quartier Zukunft – Labor Stadt“ (QZ) zurück, das seit 2012 in Karlsruhe Beiträge für ein nachhaltige Stadtentwicklung und eine Kultur der Nachhaltigkeit realisiert und erforscht. Schon früh wurde klar, dass das Forschen in und mit der Gesellschaft nicht innerhalb der Universität, im ‚Elfenbeinturm‘, gelingen kann. Der Dialog von Wissenschaftlerinnen und gesellschaftlichen Akteuren auf Augenhöhe als Gelingenskriterium guter transdisziplinärer und transformativer Forschung bedarf der Präsenz in mitten der Gesellschaft. Das MobiLab kombiniert und erweitert so die Funktionalität des „Zukunftsraum“ (ab 2015) als lokale, weithin sichtbare Adresse, Arbeits- und Begegnungsraum des Reallabors und des Quartier-Zukunft-Mobils (ab 2013), eines Schwerlastenfahrrads, das die mobile Präsenz und Interaktion im Stadtraum ermöglichte.

 

Das MobiLab wurde unter Federführung des KIT-Zentrum Mensch und Technik und des Karlsruher Transformationszentrum für Nachhaltigkeit und Kulturwandel (KAT) am ITAS in Kooperation mit einer Reihe weiterer Partnereinrichtungen realisiert. Die Nutzung koordinieren MuT und KAT gemeinsam. Finanziert wurde der Bau aus Mitteln der KIT Exzellenzinitiative „Living the Change“.

 Judith Müller
Nutzungsmöglichkeiten

Dank einer flexiblen Ausstattung, modernster IT und einer optionalen Möblierung des umgebenden Außenraums können mit dem MobiLab Experimente und viele weitere Formate transdisziplinärer und transformativer Forschung sowie bidirektionalen Wissenstransfers ‚on site‘ durchgeführt werden. Die moderne IT hilft dabei auch, die oft technischen und komplexen Themen – wie Autonomes Fahren, Tiefengeothermie, Klimawandel, etc. – z. B. über Simulationen adäquat zu veranschaulichen.


Das MobiLab ist langfristig als transdisziplinäre Infrastruktur eine Investition in die Zukunft für die gesamte Reallaborforschung am KIT und soll künftig allen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben des KIT mit Reallaborbezug zur Verfügung stehen. Insbesondere wird es – als gemeinsames, verbindendes Forschungstool – die Reallabore und Real-world Lab Professorships am KIT unterstützen.


Genutzt werden kann das MobiLab von allen Forschungseinrichtungen des KIT, die nachhaltigkeitsorientierte Reallaborforschung oder transdisziplinäre Forschungen durchführen möchten. Für weitere Informationen sowie bei Interesse für eine Nutzung wenden Sie sich an: mobilab-kokreis∂lists.kit.edu.