






Am Montag, den 24. August 2026, besuchte Prof. Dr. Oğuz Başol das KIT-Zentrum Mensch und Technik, um sich über Möglichkeiten auszutauschen, seine Forschung am KIT weiterzuführen. Im Mittelpunkt seiner bisherigen Arbeit stehen die psychosozialen Auswirkungen der Digitalisierung, insbesondere Remote Work Stress, das Wohlbefinden von Beschäftigten und die Fear of Becoming Obsolete (FOBO) im Zeitalter künstlicher Intelligenz. Teil des Austauschs waren Mitglieder des MuT-Netzwerks aus verschiedenen Disziplinen, unter anderen MuT-Sprecher Prof. Dr. Daniel Lang, Prof. Dr. Alexander Woll, Dr. Bettina-Johanna Krings, Thimo Schulz und Mitglieder der Graduiertenschule CuKnow anwesend. Oliver Schmidt, Leitung Internationale Kooperationen und Projekte, begrüßte Prof. Başol ebenfalls und stellte Möglichkeiten der internationalen Kooperation vor.
Gemeinsame Forschungsperspektiven
Prof. Dr. Oğuz Başol legte sein wissenschaftliches Vorhaben dar, das er perspektivisch am KIT weiterverfolgen möchte. Dabei sollen objektive biometrische Daten und die durch KI ausgelöste Fear of Becoming Obsolete in Modelle zu Remote Work Stress integriert werden. Zudem soll unter anderem untersucht werden, ob die Remote Work Stress Scale ein zuverlässiges psychometrisches Instrument im deutschsprachigen Kontext darstellt.
Einblicke in Forschung und Vernetzung am KIT
Ergänzend erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Forschung des KD2Lab und einen ersten Eindruck vom KIT spark, das im Oktober 2026 eröffnet und als Teil der KIT Science City am Kronenplatz Räume für gesellschaftsorientierte Forschung bietet – von Reallaboren bis hin zu Citizen-Science-Projekten. Im Sustainable Futures Lab (SFL) können beispielsweise virtuelle Zukunftsszenarien erkundet und erlebbar gemacht werden.
Der Besuch bot damit wertvolle Impulse für den internationalen Austausch und eröffnete neue Perspektiven für eine mögliche zukünftige Vernetzung und Zusammenarbeit in den Bereichen Health Behavior und Wellbeing.