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Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit

Profil

Die Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit versteht sich als Impulsgeber für unterschiedliche Programme zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung am Karlsruher Institut für Technologie

 

Unser Nachhaltigkeitsverständnis

Im 21. Jahrhundert steht die Menschheit vor enormen Herausforderungen: Soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Entwicklung und Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes sollen – angesichts zunehmender Rohstoffknappheit und Umweltkrisen sowie vielfältiger positiver wie negativer Globalisierungsfolgen – weltweit für künftige Generationen gesichert werden. Technologischer Fortschritt und wachsende Wirtschaftsleistung können beitragen, werden jedoch allein nicht ausreichen, eine nachhaltige Entwicklung zu etablieren. Viel mehr ist ein Wandel unserer nicht‐nachhaltigen Lebensweise in eine Kultur der Nachhaltigkeit geboten. In dieser sind analytische Zugänge zur Beurteilung von Nachhaltigkeitswirkungen (z.B. IKoNE) und persönliche Haltungen im Sinne eines achtsamen Umgangs mit der Mit-, Um- und Nachwelt keine Gegensätze, sondern notwendig aufeinander bezogene Beiträge.

 

Unsere Didaktik

Bildung für Nachhaltige Entwicklung muss immer auch Bildung im umfassenden Sinn sein: Wer immer einen Bildungsprozess durchläuft, justiert sein Selbst- und Weltverständnis neu, gewinnt neu Perspektiven und lässt alte hinter sich. Dies betrifft – manchmal auch nur implizit – alle Ebenen menschlicher „Bildsamkeit“. In unserer Lehre versuchen wir dementsprechend bei aller Schärfe der kognitiv-analytischen Teile die ästhetischen, leiblichen, emotionalen Aspekte menschlicher Existenz nicht außen vor zu lassen, sondern in den Großen Rahmen einer „Kultur der Nachhaltigkeit“ und ihrer individuellen Zueignung mit einzubeziehen.

 

Unsere Forschung

Wissenschaftliche Lehre lebt von der Einheit von Forschung und Lehre. Unsere Forschungsschwerpunkte liegen derzeit in den Feldern der Nachhaltigen Stadtentwicklung und Reallaborforschung (Wie ist in diesem Rahmen Nachhaltige Entwicklung und Bildung zu realisieren?), in der Methodologie der Technikfolgenabschätzung (Lassen sich die zukunftsbezogenen Methoden der Technikfolgenabschätzung für die zukunftsbezogene Lehre fruchtbar machen – oder sogar umgekehrt?) und in der Begriffsbildung einer „personalen Nachhaltigkeit“ (Welche Theorien und Ansätze zu individuellen, leiblichen, subjektbezogenen Zugängen zu Nachhaltiger Entwicklung lassen sich zu einem Konzept „personaler Nachhaltigkeit“ verbinden und wie steht dieses in Beziehung zu einer „Kultur der Nachhaltigkeit“.) Wo immer möglich bringen wir diese Themen auch in Lehrprojekte mit ein.

 

Unsere Geschichte

Die Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit hat bereits einen langen Weg zurückgelegt, von ersten einzelnen Kursen, Workshops und Seminaren zur jetzigen Form. Wir sind uns bewusst dass die Etappen dieses Prozesses, die jeweiligen Bedingungen und Entscheidungen das heutige Gesicht der Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit prägen.